Beitrag von Heiko Lorenz
Zwischen Sommer und Herbst: Die Völker machen sich winterfertig.
Der Sommer neigt sich dem Ende zu, und der Herbst klopft ganz sachte an. Auf dem Bienenstand heißt das jetzt: Wintervorbereitung ist angesagt. Die letzten Futtergaben werden eingefüllt, und die Firmenbienen sind bestens in Form – vom Varroafall ist kaum etwas zu sehen. Auch die Streuobstwiese vermeldet Herbst: Die Äpfel sind reif und müssen in Kürze geerntet werden. Im Lager herrscht der große Putzplan – alte Waben mit Pollenresten wandern in den Schmelzkessel. Draußen indessen sind die Wespen auf Raubzug unterwegs, ganz in ihrem Element. Die Jahreszeit eignet sich übrigens besonders gut, um auf das Dadant-Maß umzustellen. Den ganzen Sommer über habe ich Beuten aufgearbeitet und frisch gestrichen. Die neue Farbe? Gelb – vielleicht künftig ein kleiner Vorteil bei den immer heißeren Sommern. Beim Einfüttern gilt es jetzt, genau hinzuschauen: Nicht nur die Futtermenge will überwacht werden, auch die Varroakontrolle darf nicht fehlen – die Milben können den Bienen erheblich zusetzen. Und: Ein milder Herbst hält die Bienen länger aktiv, wodurch die Futtervorräte schneller zur Neige gehen können. Wer hier nicht aufpasst, hat im Winter das Nachsehen. Bemerkenswert nebenbei: Mit dem Futtertrog von Nicot kommen einige Völker perfekt zurecht – andere ertrinken reihenweise. Da zeigt sich wieder einmal, dass jedes Volk seinen eigenen Kopf hat. Zum Schluss noch ein Highlight: Am vergangenen Wochenende war bei uns Erntedankfest – und wir durften mit unserem Stand wieder mitten dabei sein. 🐝

Firmenbienen von
Sirius Facilities GmbH