Futterkontrollen und letzte Vorbereitungen

Beitrag von Oliver Frühwirt

Futterkontrollen und letzte Vorbereitungen

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr noch einmal einen ordentlichen Kälteeinbruch, bei dem der extrem erhöhte Honigbedarf bei den Bienen unbedingt zu beachten ist. Während die meisten Bienenvölker noch ausreichend Honig hatten, um trotz starker Bruttätigkeit (junge Bienen werden aufgezogen) und kaltem Wetter ausreichend versorgt zu sein, gab es einen Ausreißer, der meiner Meinung nach nicht ausreichend Futter hatte und mit etwas zusätzlicher Nahrung Aushilfe benötigt hat. Das ist aber leider oft ganz normal, da besonders starke Bienenvölker sehr schnell wachsen können und dadurch der Futterbedarf unter Umständen extrem steigen kann!

Das hier gezeigte Volk war unüblich leicht und wurde daher kontrolliert – schon durch die Folie ist ersichtlich, dass das Bienenvolk definitiv nicht zu schwach ist und die Bienen schon viel Fläche einnehmen – was natürlich auch bedeutet, dass der Brutbereich möglicherweise schon größer ist. Auch diese Größe führt zu einem überdurchschnittlichen Verbrauch an Honig.

Die Bienen hatten zum Glück noch Vorräte, daher war die Situation noch lange nicht so kritisch, dass man Notfallmaßnahmen wie beispielsweise warmes Zuckerwasser in die Bienenmasse einbringen treffen muss. Folgerung also: Die Bienen haben einen zusätzlichen Futterteig bekommen, den sie jetzt zur Überbrückung der kalten Witterung nutzen dürfen. Futterteig ist ein Zuckerblock, der nicht schlagartig aufgenommen wird und daher gut als Überbrückungsmaßnahme dient.

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