
Beitrag von Heiko Lorenz
Vorsaison
Der Monat März hätte eigentlich den Namen April verdient. Frühlingshafte Temperaturen, gefolgt von zugefrorenen Scheiben, starken Regenschauern und windigen Tagen... Eigentlich lässt der Imker im März die Kisten noch zu, aber bei T-Shirt-Wetter kann man schon mal einen kurzen Blick in die Völker wagen. Keine großen Durchsichten, nur Futterkontrolle und mal kurz nachschauen, ob schon Brut angelegt wurde. Ein Volk hatte keine Königin mehr und wurde offensichtlich ausgeräubert, aber komischerweise waren vier Nachschaffungszellen angelegt – und das im März. Das hatte ich noch nie! In einem Volk liefern mir auch schon Drohnen über den Weg – auch sehr ungewöhnlich. Die Vorbereitungen gehen los, Honigräume werden vorbereitet, Absperrgitter gereinigt und in meinem Fall ein Stellplatz für die Rapstracht gebaut. Der eigene Wachskreislauf bringt mit sich, dass ausgeschmolzenes Wachs zum Umarbeiter gebracht wird und man mit seinem eigenen Wachs auch wieder Mittelwände gegossen bekommt.




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