
Beitrag von Barbara Sch.
Alm-Abtrieb: Mit meinen Völkern auf Wanderschaft
Nur ca. 40 km und 500 Höhenmeter, das macht 5 Grad Celsius aus – zu jeder Jahreszeit. Da im letzten Winter 3 von 4 Völkern nicht überlebt haben, möchte ich zumindest bessere Überlebenschancen für meine Völker schaffen. Das über Hektar-Nektar erhaltene Volk (grüne Zarge, gesponsert von Sirius Facilities) ist inzwischen das stärkste Volk. Nächstes Jahr erwarte ich hier den meisten Honig. Mal sehen.
Für die Wanderung ist ein Gesundheitszeugnis wichtig – dafür kam die Bienensachverständige in der Woche vorher. Und ich musste noch eine neue Tierhalternummer beantragen, da es ein anderer Bezirk ist. Ein bisschen seltsam ...
Dann aber konnte ich am Sonntagabend mit meinem Mann die Bienen auf den Anhänger packen. Meine einzige Sorge neben drei Stichen: Hoffentlich bekommen die Bienen genug Luft. Am nächsten Morgen bin ich dann sehr früh los zu "meiner" Firma, wo ich die Bienen auf dem Gelände unterstellen darf. Langsam um die Kurven im Schwarzwald, wie mit rohen Eiern.
Die Gärtner halfen mir beim Aufbau – allein hätte ich das nicht so schnell geschafft, und meine Kollegin Denise ist extra früh gekommen, um die Bilder zu machen.
Nach etwa 40 Minuten war alles geschafft! Und es gibt, glaube ich, eine Neu-Imkerin im nächsten Jahr mehr – großes Interesse bei Kollegen auf dem Campus.
Im Oktober bereiten sich die Bienen auf den Winter vor. Die Königin legt weniger Eier, und die Arbeiterinnen konzentrieren sich darauf, die Vorräte an Honig und Pollen zu sichern. Für Imker ist es wichtig, die Völker auf ausreichende Futterreserven zu überprüfen und gegebenenfalls zuzufüttern, um sicherzustellen, dass die Bienen gut durch die kalte Jahreszeit kommen.






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Sirius Facilities GmbH