Ameisensäurebehandlung im August

Beitrag von Ronny Selchow

Ameisensäurebehandlung im August

Im August, wenn meine Bienen für den Winter aufgefüttert sind, beginnt so langsam die Varroabehandlung. Im Juli, nach meiner letzten Honigernte, habe ich bereits eine TBE (Totale Brutentnahme) durchgeführt, um der Varroabelastung entgegenzuwirken. Ich behandle meine Völker mit 60%iger Ameisensäure im Nassenheider Verdunster. Je nach Volksstärke und Beutengröße bereite ich meine Verdunster vor. Ich stelle meine Verdunster auf die Oberträger, und es kommt eine Leerzarge darüber. Nun kann die Ameisensäure wirken. Das Wetter ist mit Mitte 20 Grad ideal. Im Boden wird der Bodenschieber eingeschoben, und am zweiten Tag kontrolliere ich den Varroabefall. Je nach Befall muss dann eventuell eine zweite Behandlung durchgeführt werden. Dies ist mir aber bis zum heutigen Tag erspart geblieben. Auf jeden Fall werde ich täglich meinen Kontrollgang zu den Bienen starten, um zu schauen, ob die Völker die Ameisensäure gut vertragen. Wenn mir etwas auffällt, wie viele tote Bienen oder Ähnliches, beende ich die Behandlung. Nach der Behandlung mit 60%iger Ameisensäure ist für mich die meiste Arbeit erst einmal getan. Die Verdunster werden entfernt und gereinigt zur Einlagerung. Die Leerzargen werden ebenfalls entfernt.

Zusätzlich ist es im August wichtig, die Bienenvölker auf ihre Winterstärke zu überprüfen. Ein starkes Volk hat bessere Überlebenschancen in den kalten Monaten. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Bienen genügend Futtervorräte haben, um gut durch den Winter zu kommen. Die regelmäßige Kontrolle der Völker hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Ameisensäurebehandlung im August
Cushman & Wakefield

Firmenbienen von

Cushman & Wakefield