
Beitrag von Sabine Rauch
Auch ums Wachs sollte man sich kümmern
Einerseits durch das Entdeckeln der Honigwaben und andererseits durch das Ausschmelzen (mittels Wasserdampf oder der Hitze der Sonne) erhält man reines Bienenwachs. Dieses ist jedoch oft mit Honig oder "Schmutzteilen" verbunden, von denen das Wachs befreit werden muss. Deshalb muss man das Wachs zuerst einschmelzen, mit Hilfe von Nylonstrumpfhosen reinigen und anschließend langsam abkühlen lassen. Nachdem das Wachs abgekühlt ist, muss man es noch von den restlichen Verunreinigungen befreien, die sich am Boden des Wachsblocks gesammelt haben. Anschließend erhält man sehr schöne Wachsblöcke. Das aus Entdecklungswachs gewonnene Wachs kann man sehr gut in der Kosmetik (für Cremes etc.) verwenden; aus den anderen Wachsblöcken kann man entweder neue Mittelwände erzeugen oder Bienenwachskerzen herstellen – mit garantiert reinem Bienenwachs.
Im Januar ist es wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig auf ihre Gesundheit zu überprüfen, auch wenn die Bienen in der Wintertraube ruhen. Es ist eine gute Zeit, um die Ausrüstung zu warten und Pläne für das kommende Imkerjahr zu schmieden. Die Bienen benötigen in dieser Zeit vor allem Ruhe, um Energie zu sparen und den Winter gut zu überstehen.



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