Bitte nicht stören!

Beitrag von Beatrice Cervinka

Bitte nicht stören!

Es ist kalt geworden in Deutschland, der Winter ist eingezogen und mit ihm kam auch der erste Schnee. Spätestens jetzt sieht man keine Honigbiene mehr fliegen, niemand streckt auch nur einen Fühler aus dem Stock, wie ausgestorben steht er da. So mancher Imker fragt sich jetzt, ob es den Mädels innen drin auch gut geht. Wer auf Nummer sicher gehen will, schnappt sich ein Stethoskop, legt den Kopf auf das Holz der Beute und klopft einmal gegen die Bienenbehausung. Jetzt sollte ein kurzes Aufbrausen zu hören sein, das sich aber auch sofort wieder beruhigt, das ist ein gutes Zeichen dafür, dass alles stimmt. Oder man übt sich in Geduld, bis die Temperaturen wieder steigen und man einen Blick in den Stock werfen kann. Auch die Winterbehandlung gegen die Varroa-Milbe ist angesagt, drei Wochen nach dem ersten Frost sollte das Volk brutfrei sein, es gibt also keine verdeckelten Brutzellen mehr, in denen sich die Milben verstecken können, sodass mit einer Oxalsäure-Behandlung alle restlichen Milben im Volk erwischt werden sollten. So die Theorie. Ob sich die Wohngemeinschaft aus Bienen und Milben jedoch auch daran hält? Bienen haben schließlich ihren eigenen Kopf, das weiß jeder Imker...

Im November ist es wichtig, die Bienenstöcke gut gegen die Kälte zu isolieren, um den Bienen ein angenehmes Winterquartier zu bieten. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Fluglöcher frei von Schnee und Eis sind, damit die Bienen bei Bedarf frische Luft bekommen können. Ein gut isolierter und geschützter Bienenstock hilft den Bienen, ihre Energie zu sparen und gesund durch den Winter zu kommen.

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