
Beitrag von Elke Müller
Die ersten Vorbereitungen laufen
Damit die Bienen einziehen können, benötigen sie eine Beute – also eine Behausung. Diese ist modular aufgebaut und wird der Jahreszeit und Volksstärke entsprechend angepasst.
- Der Boden ist immer dabei. Er besteht aus einem Gitterboden und einem Flugloch, durch das die Bienen rein- und rausfliegen können.
- Die Brutraumzarge ist das Herzstück der Beute. Sie ist, je nach Beutentyp, unterschiedlich groß. Da ich mit einer sogenannten Dadant-Beute imkere, ist die Kiste recht groß und alle Bienen haben dort locker Platz.
- Wenn es beginnt zu blühen, können die Bienen Nektar eintragen. Spätestens dann braucht es einen oder mehrere Honigräume. Hier wird der Nektar zu Honig umgewandelt und eingelagert.
- Zum Schluss gibt es noch den Innendeckel und den Außendeckel. Die Bienen mögen es schließlich dunkel.
Das sind die Teile, die man an einer Beute sieht. Dazwischen und innendrin gibt es noch jede Menge andere. Was das alles ist, erkläre ich euch gerne nach und nach.
Jetzt muss das Holz erst einmal mit einer Wetterschutzlasur gestrichen werden, damit es lange schön aussieht.
Im Februar ist es wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig auf Schäden durch Wind und Wetter zu überprüfen. Auch wenn die Bienen im Winter ruhiger sind, kann es an wärmeren Tagen bereits zu ersten Reinigungsflügen kommen. Dabei verlassen die Bienen kurz den Stock, um sich zu entleeren. Es ist wichtig, dass die Fluglöcher frei von Schnee und Eis sind, damit die Bienen problemlos ausfliegen können.

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