
Beitrag von Andreas Kobbe
Die đHonigernte steht an!
Es war ein groĂartiges Honigjahr! Alle meine Völker haben sich mĂ€chtig ins Zeug gelegt und waren im Sammelfieber. đ Ab Mitte Juli steht nun die Sommertrachternte an. FĂŒr die Ernte setze ich die sogenannte Bienenflucht unter die HonigrĂ€ume ein. Die Bienen, die in den HonigrĂ€umen sind, krabbeln langsam nach unten in die Beute zurĂŒck und kommen nicht mehr hoch in die HonigrĂ€ume. Das funktioniert wunderbar! Bereits nach ein paar Tagen kann ich die leeren HonigrĂ€ume abnehmen und die vollen Honigwaben zum Schleudern vorbereiten. Gibt es etwas Schöneres als Honig zu ernten? Allein der Geruch von frischem Wachs und der wunderbare Honig, der dann durch die Schleuder in den Eimer flieĂt. Ich liebe es, dann wunderbare Honigbrote zu essen mit dem Blick auf meine Völker!
Wichtig ist jetzt auch, mit der SpĂ€tsommerpflege zu beginnen. Sie legt den Grundstein fĂŒr eine gute Ăberwinterung. Dazu kontrolliere ich die Völker, wie sie sich entwickelt haben, gebe neue MittelwĂ€nde ein und fange bereits an, âeinzufĂŒtternâ. Hierzu gebe ich Zuckersirup im VerhĂ€ltnis 3:1 in die FĂŒtterer. Die Bienen tragen diesen Sirup um und lagern ihn in die Waben ein. FĂŒr eine optimale Ăberwinterung sollte ein Bienenvolk ca. 15 kg bis 18 kg eingelagertes Futter besitzen. Meinem Volk von der âBayerischenâ geht es prĂ€chtig. Es hat sich sehr gut entwickelt. Das Volk ist in den letzten Wochen deutlich gröĂer geworden und sitzt jetzt auf fĂŒnf Brutwaben und zwei Futterwaben. Ich habe jetzt eine achte Mittelwand dazugegeben, damit die Bienen Platz haben, um noch mehr Futter und Brut einzulagern. Ich bin jedes Mal begeistert davon, wie sanft dieses Volk ist. So macht Imkern SpaĂ!
ZusĂ€tzlich ist es im Juli wichtig, auf die Varroamilbe zu achten, die eine der gröĂten Bedrohungen fĂŒr Bienenvölker darstellt. Eine regelmĂ€Ăige Kontrolle und gegebenenfalls Behandlung ist entscheidend, um die Gesundheit der Völker zu gewĂ€hrleisten. Der Einsatz von organischen SĂ€uren wie Ameisen- oder MilchsĂ€ure kann helfen, den Befall zu reduzieren und die Bienen stark und gesund zu halten.




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