Die Bienen schlafen im Winter nicht, deswegen muss man als Imker:in dafür sorgen, dass sie genug Futter im Stock haben, denn Bienen brauchen über den Winter zwischen 15 und 20 kg Futter. Wenn dies nicht vorhanden ist, verhungern die Bienen. Man kann entweder mit Zuckerwasser (Mischung aus Wasser und Zucker) oder mit fertigem Sirup (wie Bio-Agenabee oder Api-Invert) füttern. Wichtig ist, sukzessive zu füttern und nicht große Mengen auf einmal, da andernfalls die Bienenkönigin keinen Platz mehr vorfindet, um ihre Eier legen zu können.
Im September steht zudem die Varroa-Kontrolle im Vordergrund. Diese Milbe ist einer der größten Feinde der Honigbiene und kann ganze Völker schwächen oder sogar vernichten. Eine regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls Behandlung ist daher unerlässlich, um die Gesundheit der Bienenvölker zu gewährleisten.