Fütterung für Wintervorrat

Beitrag von Carina M

Fütterung für Wintervorrat

Im September ist der Herbst im Bienenstock endgültig angekommen. In der Natur blüht kaum noch etwas, und das Angebot an Nektar und Pollen ist inzwischen sehr gering. Für die Bienen bedeutet das, dass sie draußen fast keine Nahrung mehr finden. Gleichzeitig schlüpfen nun immer mehr der wichtigen Winterbienen. Da das Überleben des gesamten Volkes von den Vorräten für die kalten Monate abhängt, steht der September ganz im Zeichen der Wintervorbereitung. Die wichtigste Aufgabe ist daher das Auffüttern. Da die natürlichen Futterquellen fehlen, versorgen wir die Völker kräftig mit flüssigem Zucker. Die Bienen tragen dieses Futter fleißig in die Waben ein und lagern es als lebenswichtigen Wintervorrat ein. Weil die Natur so karg ist, riecht das süße Futter im Bienenstock natürlich auch für Wespen und fremde Bienenvölker verlockend. Um Räuberei zu verhindern, verkleinern wir im September die Einfluglöcher der Bienenstöcke. Durch diesen schmaleren Eingang können die Bienen ihr Zuhause viel leichter gegen Eindringlinge verteidigen. Die Völker sind so bestens versorgt, geschützt und bereit für die kühlere Jahreszeit. In den Herbst- und Wintermonaten halten wir die Eingriffe ins Volk so gering wie möglich. Das Foto zeigt eine Wabe komplett mit Bienenbrut von Juni. Jetzt im Herbst ist das Brutnest deutlich kleiner, und es sind insgesamt weniger Bienen. Dafür haben die Winterbienen aber eine höhere Lebensdauer.

Sirius Facilities GmbH

Firmenbienen von

Sirius Facilities GmbH