
Beitrag von Fabian Hauschild-Peil
Einfüttern
Das Einfüttern von Honigbienen ist eine essenzielle Praxis in der Imkerei, um sicherzustellen, dass die Bienen genügend Nahrung haben, insbesondere in Zeiten, in denen natürliche Nahrungsquellen knapp sind. Dieser Prozess findet vor allem im Herbst statt, wenn die Bienen sich auf den Winter vorbereiten. Während dieser Zeit stellen die Imker Zuckerlösungen her, die aus Kristallzucker und Wasser bestehen, und bieten sie den Bienen in speziellen Futtergefäßen oder -zargen an.
Das Einfüttern ist entscheidend, da Bienen während der kalten Jahreszeit inaktiv sind und nicht ausfliegen können, um Nektar und Pollen zu sammeln. Um ihr Überleben und ihre Aktivität im Frühjahr sicherzustellen, müssen die Bienenvölker ausreichend mit Zuckerlösung oder anderen Futterquellen versorgt werden. Die Imker überwachen den Futtervorrat in den Bienenstöcken und passen bei Bedarf nach, um sicherzustellen, dass die Bienenkolonie gut genährt und stark genug ist, um den Winter zu überstehen.
Das Einfüttern von Honigbienen ist somit ein Schlüsselelement der Bienenzucht und trägt dazu bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bienen zu gewährleisten, um eine erfolgreiche Imkerei zu unterstützen.
Im Oktober 2023 ist es besonders wichtig, auf die Varroamilbe zu achten, da sie eine der größten Bedrohungen für Bienenvölker darstellt. Regelmäßige Kontrollen und gegebenenfalls Behandlungen sind notwendig, um die Population der Milben in Schach zu halten und die Gesundheit der Bienen zu sichern. Eine gesunde Bienenkolonie ist widerstandsfähiger und kann den Herausforderungen des Winters besser standhalten.

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Sirius Facilities GmbH