
Beitrag von Oliver Frühwirt
Erfolgreiche Einwinterung
Der November hat die Ruhe am Bienenstand endgültig eingeleitet. Die Flugaktivität ist mit den sinkenden Temperaturen fast vollständig zum Erliegen gekommen, und die Bienen haben sich fest zur Wintertraube zusammengezogen, um sich gegenseitig warm zu halten.
Bei der letzten Standortkontrolle im November zeigte sich ein sehr erfreuliches Bild: Allen Völkern geht es gut. Ein Blick auf den Boden (Gemülldiagnose) bestätigte, dass die Völker vital sind und ruhig sitzen. Es gab keine Ausfälle zu verzeichnen. Dabei wurden noch drei Drohnenwaben gefunden, die von mir immer dann in den Boden gelegt werden, wenn darin noch Honig ist, den die Bienen verwenden sollen. Natürlich ist dann keine Varroadiagnose mehr möglich – allerdings "schlecken" die Bienen diesen Honig meist sehr schnell auf.
Um die Winterruhe nicht zu stören, beschränkten sich die Arbeiten auf Außenkontrollen. Die Fluglöcher bzw. Fluglochschieber wurden kontrolliert, um sicherzustellen, dass keine ungebetenen Gäste eindringen können (Mäuse). Alles ist sicher und für den Winter bereit.
Im November ist es wichtig, die Bienen so wenig wie möglich zu stören, da sie sich in der Wintertraube befinden und Energie sparen. Die Wintertraube ist eine faszinierende Überlebensstrategie der Bienen: Sie bilden eine dichte Kugel, in deren Inneren sie durch Muskelzittern Wärme erzeugen. So halten sie die Königin und sich selbst warm. Diese Ruhephase ist entscheidend für das Überleben der Völker bis zum Frühjahr.



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