
Beitrag von Fabian Hauschild-Peil
Erntezeit und Verantwortung für die Gesundheit
Liebe Imkerfreunde,
im Juli wird aus Vorfreude Realität: Honigerntezeit. Wenn die Waben reif und sauber verdeckelt sind, wird geschleudert, gesiebt und der Honig darf in Ruhe reifen. Das ist für mich immer ein besonderer Moment – weil so viel Handarbeit und so viele Flüge der Bienen in jedem Glas stecken.
Gleichzeitig ist der Juli auch der Monat, in dem wir sehr genau auf die Volksgesundheit schauen müssen. Nach der Ernte beginnt die Phase, in der die Varroa-Milbe stärker in den Fokus rückt. Für mich gehört das untrennbar zusammen: Honig ernten ist das eine – aber dafür zu sorgen, dass die Völker stabil Richtung Winter gehen, ist mindestens genauso wichtig.
Und wenn die Trachtlücken kommen, prüfe ich frühzeitig die Vorräte. Lieber rechtzeitig reagieren, als später in Stress zu geraten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt im Juli ist die Schwarmkontrolle. In dieser Zeit kann es vermehrt zu Schwarmtrieb kommen, weshalb regelmäßige Kontrollen notwendig sind, um das Abgehen eines Schwarms zu verhindern. Zudem ist es wichtig, die Bienenstöcke gut zu belüften, um Überhitzung zu vermeiden, da die Temperaturen im Juli oft hoch sind.
Mit summenden Grüßen
Deine Honigmanufaktur Dortmund Holte Honig
Transparenzhinweis: Diese Inhalte sind aufgrund der Erkrankung des Imkers und Autors verspätet erschienen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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