Es bleibt kalt
Es ist so kalt hier in Norddeutschland, das haben wir über einen so langen Zeitraum lange nicht gehabt. Im letzten Jahr gab es zu dieser Zeit schon die ersten Frühblüher, und die Königinnen hatten mit der Brutsaison begonnen. Ich hoffe, dass nach der Kälte überhaupt noch Bienen da sind. Noch brummt es leise, wenn man ein Ohr an die Beute hält. Draußen kann man nun nichts machen, außer hoffen, aber zu tun gibt es dennoch: Die neuen Honigräume müssen vorbereitet werden. Da ich im letzten Jahr ein paar Halbzargen ausprobiert habe und begeistert war, weil ich dann nicht mehr so schwer schleppen musste, habe ich mir noch sechs weitere bestellt. Nun wollen die Rähmchen mit Mittelwänden bestückt werden.
Zusätzlich ist es wichtig, in dieser kalten Jahreszeit regelmäßig die Futtervorräte der Bienenvölker zu überprüfen. Auch wenn die Bienen bei niedrigen Temperaturen in der Wintertraube verharren, verbrauchen sie dennoch Futter. Ein Mangel könnte zu einem Verlust des Volkes führen. Daher ist es ratsam, bei Bedarf Futterteig bereitzustellen, um die Bienen gut durch den restlichen Winter zu bringen.
