Varroabehandlung und Füttern 🐝 🌸 🐝

Beitrag von Sonja Gaugusch

Varroabehandlung und Füttern 🐝 🌸 🐝

Unmittelbar nach dem Schleudern im Sommer werden unsere Bienen gefüttert, und wir behandeln unsere Völker das erste Mal gegen Varroamilben.

Durch die Entnahme der Honigwaben wird den Bienen der Wintervorrat genommen. Um ausreichend Futterreserven für den Winter bereitzustellen, füttern wir unsere Bienen mit einem Maissirup, den wir über Futterzargen bereitstellen. Um Räuberei zwischen den Völkern zu vermeiden, füttern wir erst am Abend und achten auf eine saubere Arbeitsweise. Außerdem werden die Fluglöcher unserer Bienenvölker verkleinert. So können auch schwächere Völker ihren Stock gut verteidigen.

Da zu diesem Zeitpunkt die Völker noch in Brut sind, verwenden wir für die Varroabehandlung Oxalsäurestreifen, die wir zwischen die Waben hängen. Die Bienen laufen darüber und verteilen die Oxalsäure durch Körperkontakt im ganzen Volk. Die Säure wirkt als Kontaktgift auf die Milben: Sie schädigt deren äußere Schutzschicht und stört lebenswichtige Prozesse. Die Milben sterben ab und fallen von den Bienen. Da Oxalsäure nur gegen die Milben auf den Bienen wirkt und nicht in verdeckelter Brut, ist eine spätere Nachbehandlung in der brutfreien Zeit notwendig.

Varroabehandlung und Füttern 🐝 🌸 🐝
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