Frühlings-Sehnsucht

Beitrag von Anna Baumgart

Frühlings-Sehnsucht

Es ist schon eine seltsame Zeit, wenn man die Bienen nicht summen hört, wenn man sie nicht emsig auf den Blüten sitzen und Nektar und Pollen sammeln sieht. Der Winter ist für Imker wahrscheinlich doppelt so lang wie für die meisten, und die Sehnsucht nach den ersten Sonnenstrahlen, die die geliebten Bienen wieder nach draußen locken, ist groß. Aber der Winter ist wichtig für die Bienen. In dieser Zeit sind sie in einer Traube zusammengekuschelt und halten sich und vor allem die Königin in ihrer Mitte warm. Wenn den Bienen am Rand zu kalt wird, wird übrigens getauscht. Am Rand ist meist auch das Futter, das dann durchgereicht werden kann. So zieht die Wintertraube von Wabe zu Wabe dem Futter hinterher.

Und auch wenn wir uns oft sonnige Winter wünschen, für die Bienen ist die Kälte wichtig. Wird es zu früh warm, fliegen sie aus – erfolglos, weil noch nichts blüht. Der Energieverlust ist groß und der Futterverbrauch steigt. Im schlimmsten Fall übersteigt er die Vorräte.

Deshalb ist der Winter für Imker zwar mit Sehnsucht verbunden, aber im Sinne unserer Bienen wünschen wir ihn uns kalt und nicht zu kurz.

Im November ist es für Imker wichtig, die Bienenvölker regelmäßig zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass sie genügend Futtervorräte haben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Varroa-Milbe, die auch im Winter eine Bedrohung darstellen kann. Gegebenenfalls werden Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Parasiten ergriffen, um die Gesundheit der Völker zu gewährleisten.

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