
Beitrag von Heiko Lorenz
Honigernte die 2. !
Noch ein Monat, der keine Langeweile aufkommen lässt. Die zweite Honigernte steht auf dem Programm. Die Honigeinträge bei den Völkern sind sehr unterschiedlich. Ein Volk mit nur 6 Honigrähmchen steht direkt neben einem mit 20 Honigrähmchen. Ständig das Wetter und die Trockenheit im Blick, stellt sich die Frage: Kommt noch was rein oder ist es schon vorbei?
Die Bienenfluchten werden erneut eingelegt, und einen Tag später sind nahezu keine Bienen mehr im Honigraum. Der Imker zieht nun die Waben und transportiert sie nach Hause zur Honigschleuder. Das Ergebnis läuft aus der Schleuder und wird gesiebt, abgeschäumt und gerührt. Der Honig erhält nach wenigen Tagen die gewünschte Konsistenz und kann abgefüllt werden. Dieses Mal ein eher flüssiger Honig, eine Mischung aus Blüten- und Waldanteilen.
Ganz nebenbei wird das ganze Chaos wieder aufgeräumt, die Honigräume gereinigt, alte Waben mit dem Dampfwachsschmelzer eingeschmolzen. Zudem kommen noch drei Kindergartengruppen, um mal einen Imker zu besuchen.
Die Firmenbienen entwickeln sich prächtig und werden stark in den Winter gehen.
Im Juli ist es besonders wichtig, die Bienenvölker auf den Winter vorzubereiten. Dazu gehört auch die Varroa-Behandlung, um die Bienen vor dem gefährlichen Parasiten zu schützen. Eine gesunde und starke Bienengemeinschaft ist entscheidend für das Überleben in der kalten Jahreszeit.




Firmenbienen von
Sirius Facilities GmbH