Hygiene in der Hobbyimkerei

Beitrag von Ronny Selchow

Hygiene in der Hobbyimkerei

Im Moment haben wir milde Temperaturen (14-15 Grad Celsius), und ich werde die warmen Tage nutzen, um meine Beutenteile zu reinigen. Dazu wird mein alter Waschkessel mit Wasser gefüllt, und ich gebe Soda im passenden Mischungsverhältnis hinzu (laut Gebrauchsanweisung des Herstellers). Dann heize ich meinen Kessel an, bis er auf ca. 70-80 Grad kommt. Anschließend werden die Rähmchen und Beutenteile ins Sodabad getaucht und ca. 15-20 Minuten darin belassen. Danach werden sie mit einer Bürste gereinigt und mit Regenwasser aus meiner Tonne gespült. Bei den Arbeiten sollte auf geeignete Schutzkleidung geachtet werden. Bei mir kommen Gummistiefel, Schutzbrille bzw. Gesichtsmaske, Lederschürze und säurefeste Handschuhe zum Einsatz. Bei meiner kleinen Hobbyimkerei habe ich so mindestens einen Tag gut zu tun. Durch die Wiederaufbereitung meiner Rähmchen spare ich mir das jährliche Neukaufen und schone damit die Ressourcen der Natur (Holz). Meine Bienen werden es mir danken. Ich persönlich verwende die gereinigten Rähmchen dann für den Brutraum und für meine Ableger. Lediglich im Honigraum werden neue Rähmchen eingesetzt. An die Arbeit, fertig und los.

Im Januar ist es wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig auf Schäden durch Wind oder Tiere zu überprüfen, auch wenn die Bienen in der Wintertraube ruhen. Die Reinigung und Wiederverwendung von Rähmchen ist eine nachhaltige Praxis, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch das Risiko von Krankheiten im Bienenstock verringert.

Hygiene in der Hobbyimkerei Bild 1
Hygiene in der Hobbyimkerei Bild 2
Cushman & Wakefield

Firmenbienen von

Cushman & Wakefield