In der Wintertraube
Bei uns in Frankfurt am Main zeigt sich der November sehr kalt und frostig. Die Bienen haben aufgehört, Futter anzunehmen und haben ihre Wintertraube gebildet. Da ich einen Bruch eines Mittelhandknochens hatte, konnte ich die Futterbehälter nicht heben und über die Futterwannen halten, und habe erst spät mit dem Einfüttern beginnen können. Nun hoffe ich, dass das Futter reicht. Die Futterwanne habe ich vorsichtshalber draufgelassen. Ich bin auch in Sorge, weil es nach sonnigen und recht warmen Tagen Anfang November plötzlich so kalt geworden ist. Dank Fluglochgittern muss ich wenigstens keine Angst vor der Vespa velutina haben. Ich liebe meine Bienen und hoffe sehr, dass die Völker den Winter überleben.
Im November ist es wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig auf äußere Schäden zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Fluglöcher nicht durch Schnee oder Laub blockiert sind. Die Bienen befinden sich in der Wintertraube und verbrauchen nur wenig Energie, daher ist es entscheidend, dass sie ungestört bleiben. Ein ausreichender Futtervorrat ist essenziell, da die Bienen in dieser Zeit von den Vorräten leben, die sie im Herbst gesammelt haben.
