Der Winter steht vor der Tür, die Bienen wärmen einander, indem sie sich zur "Wintertraube" zusammenziehen und so die nötige Temperatur halten.
Und was mache ich? Kerzen natürlich. Das Wachs aus den Bienenvölkern habe ich in aufwändiger Prozedur gereinigt und geklärt, bis es endlich "kerzenrein" war.
Nun wird die Küche vorbereitet, Boden und Arbeitsplatte ausgelegt und ein alter Topf mit Wasser am Herd erhitzt. Darin stehen alte Dosen, in denen das süßlich duftende, reine Bienenwachs langsam schmilzt. Die heiße Flüssigkeit gieße ich in meine Formen, und dann heißt es: warten. (Keine meiner Stärken). Sind die Kerzen ausgekühlt, kann ich sie aus der Form lösen und das Ganze immer und immer wiederholen, bis das gesamte Wachs verarbeitet ist.
Dazwischen fädle ich die passenden Dochte in die Kerzenformen, verpacke die fertigen Teelichter in hübsche Geschenkkartons und höre mir dabei Weihnachtslieder an.
Meine Familie kommt nach Hause und riecht schon im Stiegenhaus, dass ich Kerzen gieße. Hmmm, welch lieblicher Duft nach vergangenem Sommer, nach süßem Honig und hellen Tagen.
Täglich zünde ich eine meiner Kerzen an und erinnere mich daran, dass auch diese dunkle Jahreszeit vergehen wird.
Schöne Adventszeit!
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Zusätzliche Informationen: Im November ist es wichtig, die Bienenvölker regelmäßig zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass sie genug Futtervorräte für den Winter haben. Die Bienen sind jetzt in der Winterruhe und verbrauchen nur wenig Energie, aber sie müssen dennoch ausreichend mit Nahrung versorgt sein, um die kalten Monate zu überstehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Imkerei im November ist die Überprüfung der Beuten auf Schäden, um sicherzustellen, dass die Bienen gut geschützt sind.