
Beitrag von Thorsten Schäfer
Nun geht es endlich richtig los, oder auch nicht....
Die Völker sind mittlerweile so stark gewachsen, dass sie erweitert werden müssen. Das gilt insbesondere für Ableger, die einzargig überwintert haben. Die Mäusegitter habe ich bereits entfernt. Zum Ende der Salweidenblüte erledige ich an Tagen mit Flugwetter und einer Temperatur über 12 °C die Frühjahrsdurchsicht. Überschüssige Futterwaben entnehme ich und hebe sie bienendicht für die spätere Ablegerbildung auf. Verschimmelte Waben und solche, die mir nicht mehr gefallen, sortiere ich aus und schmelze sie ein. Trotzdem muss man den Futtervorrat in den Völkern weiter gut beobachten, aktuell ist es viel zu kalt und die Bienen verbrauchen mehr, als sie eintragen.
Bei Völkern, die zweiräumig überwintert haben, kann ich den unteren Raum ganz wegnehmen oder ich entnehme einzelne alte Brutwaben. Ich hänge rechts und links an das Brutnest Mittelwände, damit die Königin das Brutnest erweitern kann. Zusätzlich belasse ich je eine Futterwabe als Randwabe. Die Wirtschaftsvölker führe ich mit einem Brutraum durch die Saison, sodass sie jetzt schon über einem Absperrgitter einen Honigraum bekommen.
Leider ist es doch noch sehr kalt, viele Pflanzen geben erst ab 15 Grad Nektar und somit sieht es momentan noch sehr schlecht aus bei der Frühtracht.
Im April ist es wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass die Königin gesund ist und genügend Platz für die Eiablage hat. Die Bienen beginnen, Pollen und Nektar zu sammeln, sobald die Temperaturen steigen. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Varroa-Milbe gelegt werden, da sie die Bienengesundheit stark beeinträchtigen kann. Regelmäßige Kontrollen und gegebenenfalls Behandlungen sind entscheidend, um die Völker stark und gesund zu halten.


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