
Beitrag von Heike Sistermanns
Nun ja. Das Wetter macht nicht nur uns zu schaffen
Eigentlich ist der Mai immer einer der schönsten Monate. Es wird wärmer, jedoch nicht zu warm, die Natur erwacht und blüht, und endlich verbringt man wieder viel Zeit im Garten und vor allem bei den Bienen. Aber dieses Jahr ist alles anders. Es regnet fast ununterbrochen. Die schönen Tage kann man an einer Hand abzählen, und was macht das mit den Bienen? Sie haben den gesammelten Nektar bereits selbst wieder verbraucht. Es gab bei uns lediglich knappe 30 kg Frühjahrstracht-Honig. Sonst brachte ein Volk knapp 30 kg ein. Aber was soll das Meckern? Besser wenig als gar nichts. Was besonders toll war: Wir haben das erste Mal in unserem neuen Schleuderraum gearbeitet, und was soll ich sagen? Mega. Groß, geräumig, steril und einfach Ruhe zum Arbeiten. Jetzt konnten wir noch einen Ableger bilden und sind froh, dass wir noch keinen Schwarm hatten, aber dazu später mehr.
Im Mai ist es wichtig, die Bienenvölker regelmäßig auf Schwarmstimmung zu kontrollieren, da die Bienen in dieser Zeit besonders aktiv sind und die Gefahr besteht, dass sie schwärmen. Ein Schwarm bedeutet, dass ein Teil des Bienenvolks mit der alten Königin den Stock verlässt, um eine neue Kolonie zu gründen. Durch das Bilden von Ablegern kann man dem entgegenwirken und gleichzeitig die Völker verjüngen.





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