Propolis - ein weiteres Produkt aus dem Bienenvolk

Beitrag von Sabine Rauch

Propolis - ein weiteres Produkt aus dem Bienenvolk

Propolis, auch Bienenkittharz genannt, ist eine von Honigbienen produzierte harzige Substanz, die als natürliches Schutzmittel gegen Keime, Pilze und Viren im Bienenstock dient. Es wirkt stark antibiotisch, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Beim Menschen wird es zur Stärkung des Immunsystems, bei Erkältungen, Hautproblemen und zur Mundhygiene eingesetzt.

Propolis zu gewinnen ist nicht ganz so einfach. Im Zeitraum von April bis August legt man sogenannte Propolisgitter in den Bienenstock. Diese Gitter werden von den Bienen mit Propolis verkittet. Wenn das Gitter gut verkittet ist, entnimmt man es dem Bienenstock und friert es ein. Sobald es durchgefroren ist, nimmt man das Gitter und kratzt das Propolis ab. Anschließend wird das Propolis wieder eingefroren, um in weiterer Folge mittels Kaffeemühle gemahlen zu werden. Danach kann man das so gewonnene Rohpropolis in hochprozentigem Alkohol geben, um die wertvollen Substanzen zu extrahieren und so Propolistropfen zu erzeugen.

Im Februar stehen für Imker:innen vor allem Kontrollarbeiten an. Die Bienen befinden sich noch in der Wintertraube, und es ist wichtig, den Futtervorrat zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die Bienen bis zum Frühling ausreichend versorgt sind. Zudem sollte man die Fluglöcher auf Verstopfungen kontrollieren, um eine gute Belüftung zu gewährleisten.

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