
Beitrag von Fabian Hauschild-Peil
Ruhe am Stand, Arbeit in der Werkstatt
Liebe Imkerfreunde,
im November wird es am Bienenstand still. Die Bienen fliegen nur noch selten – und genau so soll es sein. Ich schaue vor allem, ob alles trocken steht, ob das Flugloch frei ist und ob keine Tiere an den Beuten gearbeitet haben.
Die eigentliche Arbeit verlagert sich nach drinnen: Material reinigen, Rähmchen aufarbeiten, Wachs sortieren, Werkzeug prüfen. Und auch der Kopf arbeitet: Was hat dieses Jahr gut funktioniert? Wo war ich zu spät? Was will ich im nächsten Frühjahr anders angehen?
Diese Monate erinnern mich immer daran: Imkerei ist nicht nur Sommerarbeit. Sie ist ein Kreislauf – und der Winter ist die Zeit, ihn bewusst zu verstehen.
Wusstet ihr, dass die Bienen im Winter eine sogenannte Wintertraube bilden? Sie kuscheln sich eng zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen und die Königin zu schützen. Dabei erzeugen sie durch Muskelzittern Wärme, um die Temperatur im Inneren der Traube konstant zu halten.
Mit summenden Grüßen
Deine Honigmanufaktur Dortmund Holte Honig
Transparenzhinweis: Diese Inhalte sind aufgrund der Erkrankung des Imkers und Autors verspätet erschienen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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