
Beitrag von Barbara Sch.
Varroa Monitoring und Behandlung
Die (absolute und relative) Belastung der Bienenvölker mit der Varroa-Milbe steigt im Laufe des Jahres. Deshalb ist es wichtig, die Belastung im Auge zu behalten und spätestens ab Juli mit Ameisensäure zu behandeln. Dies geschieht über einen Verdunster oder getränkte Streifen. Letztes Jahr habe ich die Belastung in zwei Völkern zu spät bemerkt. Eines davon wurde sehr geschwächt und hat nicht überlebt. Das tut im Herzen und im Geldbeutel weh (das Volk hatte ich für 80 Euro gekauft).
Informiert euch, hier ist nur als Beispiel aus dem Deutschen Bienenjournal ein Screenshot.
Wie funktioniert das mit der Ameisensäure? Sie ist schwerer als Luft und sinkt in der Beute ab. Dort wird die Konzentration so hoch, dass die Säure die Milben, aber noch nicht die Bienen tötet (sind ja beides Insekten!). Die Belastung mit der Milbe kontrolliert man über den Schieber (was herunterfällt) oder z.B. mit der Puderzuckermethode. Kümmert euch… es gibt so gut wie kein nicht-belastetes Volk.
Zusätzliche Information: Im Juli ist es auch wichtig, die Honigernte abzuschließen und die Völker auf den Winter vorzubereiten. Dazu gehört, die Bienenstöcke auf ausreichende Futtervorräte zu überprüfen und gegebenenfalls mit Zuckerwasser zu füttern. Eine gute Vorbereitung hilft den Bienen, stark und gesund in die kalte Jahreszeit zu gehen.

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