
Beitrag von Sandra K.
Wabenhygiene
Ein wichtiges Thema beim Imkern ist die Wabenhygiene. Beim Brüten bleibt als Rückstand in einer Zelle das Nymphenhäutchen der Larve zurück. Durch mehrmaliges Bebrüten der Waben werden diese dunkel. Die dunklen Waben müssen aus dem Brutraum entnommen werden, da sie anfällig für die Wachsmotte sind. Die Wachsmotte frisst die Nymphenhäutchen und zerstört dabei die Waben. Waben, die aus dem Bienenvolk entnommen wurden, werden eingeschmolzen. Im Sommer kann dies mit einem Sonnenwachsschmelzer oder sonst mit einem Dampfwachsschmelzer erfolgen. Anschließend wird das Wachs geklärt und zum Beispiel zu Kerzen verarbeitet. Jungfernwachs (Entdeckelungswachs, Wachs aus Drohnenrahmen) wird zu neuen Mittelwänden verarbeitet.
Im Januar ist es wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig auf Schäden durch Wind und Wetter zu überprüfen, da die Bienen in dieser Zeit in der Wintertraube ruhen. Die Kontrolle der Fluglöcher auf Verstopfungen durch Schnee oder Eis ist ebenfalls entscheidend, um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten.


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