
Beitrag von Sonja Gaugusch
Waldhonigernte 🐝
Da wir in diesem Jahr relativ viele Bienenschwärme hatten, haben wir eigentlich mit so gut wie keiner Waldhonigernte gerechnet. Bei unserer letzten Kontrolle haben wir dann aufgrund der schönen, vollen, verdeckelten Honigwaben spontan beschlossen, gleich zu ernten. Aus diesem Grund mussten wir alle Honigrähmchen mit Hilfe eines kleinen Bienenkehrbesens von den Bienen befreien. Normalerweise verwenden wir eine Bienenflucht, um die Honigrähmchen weitestgehend bienenfrei zu bekommen.
Nach dem Entnehmen aus dem Stock werden die Honigwaben nach Hause transportiert, entdeckelt und geschleudert. Der Honig wird in Edelstahl-Abfülltöpfe gesiebt und nach ein paar Tagen abgeschäumt. Das heißt, er wird noch einmal von noch vorhandenen, feinen Fremd- und Wachspartikeln gereinigt. Danach wird der fertige Honig in Gläser abgefüllt und etikettiert. Der erste Teil des Honigschleuderns ist damit abgeschlossen! Um die Versorgung unserer Bienenvölker mit Futter sicherzustellen, werden sie noch am Abend der Honigentnahme gefüttert.
Im Juli ist es besonders wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig auf Varroamilben zu kontrollieren, da diese Parasiten die Bienengesundheit erheblich beeinträchtigen können. Eine rechtzeitige Behandlung kann helfen, die Völker stark und gesund zu halten.




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