Was im Oktober bei den Bienen los war
Im September hatte sich ein befreundeter Imker dazu entschlossen, seine imkerliche Tätigkeit kurzfristig aufzugeben und suchte schnell einen Abnehmer für seine Bienen und alles Drum und Dran. Da habe ich mich kurzerhand dazu durchgerungen und alles von ihm übernommen, inklusive seiner beiden Völker. Da alles recht schnell gehen musste, sind die beiden Völker zunächst an meinen Standort in einer Jugendfreizeiteinrichtung gezogen. Doch mit diesem Standort bin ich sehr unglücklich, da dort schon mehrere tätliche Angriffe auf meine Tiere und mein Material erfolgt sind. Leider waren die Völker trotz erster Varroabehandlung ihres Vorbesitzers stark geschwächt und durch die Milbenlast beeinträchtigt, sodass ich sie Anfang Oktober vereinigen musste. Da mein Bauchgrummeln zu diesem Standort durch weitere Vorkommnisse immer weiter verstärkt wurde, habe ich mich im gleichen Zug auch noch dazu entschlossen, sämtliche Bienen von diesem Standort abzuziehen und ihnen an meinem zweiten Standort ein neues Zuhause einzurichten. Gesagt, getan. Jetzt stehen sie seit Beginn des Monats am anderen Standort und wurden erst einmal in Ruhe gelassen. Sofern das Wetter passt, werde ich in den kommenden Tagen eine kleine Durchsicht vornehmen.
Im Oktober ist es wichtig, die Bienenvölker auf den Winter vorzubereiten. Dazu gehört, sicherzustellen, dass sie genügend Futtervorräte haben und dass die Beuten gut isoliert sind, um die Bienen vor Kälte zu schützen. Eine letzte Kontrolle der Varroamilbenbelastung kann ebenfalls sinnvoll sein, um sicherzustellen, dass die Völker stark genug sind, um den Winter zu überstehen.
