
Beitrag von Birgit Dehncke-Niehaus
Was machen die ImkerInnen im Winter?
Im Winter gibt es für uns Imkerinnen und Imker nicht mehr viel am Bienenstand zu tun. Sobald die Bienenvölker im November/Dezember brutfrei sind, werden sie noch einmal mit Oxalsäure gegen die Varroa-Milbe behandelt. Erst im neuen Jahr, sobald im Februar oder März die ersten warmen Tage Einzug halten, wird der Bienenstock wieder geöffnet und geprüft, ob die Bienen noch genügend Futter haben. Trotzdem herrscht im Winter keine Langeweile, denn Rähmchen müssen mit Mittelwänden versehen und die Zargen gepflegt werden. Auch der Bedarf an Honig steigt – die Erfahrung zeigt, dass viele Menschen in der kalten Jahreszeit besonders gerne Honig in ihren Speisen und Getränken verwenden, wie etwa in diesem selbstgebackenen, würzigen Kürbiskernbrot. Habt eine schöne Adventszeit. Liebe Grüße aus dem hohen Norden.
Zusätzliche Information: Im November ist es wichtig, die Bienenstöcke gut gegen Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. Eine gute Isolierung und Belüftung des Bienenstocks kann helfen, die Bienen gesund durch den Winter zu bringen.

Firmenbienen von
Sirius Facilities GmbH