
Beitrag von Oliver Frühwirt
Weihnachten bei den Bienen - die Winterbehandlung
Der Dezember brachte die kürzesten Tage des Jahres und damit die tiefste Ruhephase am Bienenstand. Die Völker haben das Brutgeschäft vollständig eingestellt – der ideale und notwendige Zustand für die wichtigste Pflegemaßnahme im Winter: die Restentmilbung.
Vor der Behandlung wurden bei allen Völkern nochmals die Böden kontrolliert. Die Kontrolle der Böden und der Windel-Einlagen bestätigte den Eindruck aus dem Vormonat: Die Völker sitzen kompakt in der Wintertraube und machen einen vitalen Eindruck. Die Böden waren bis auf den natürlichen Totenfall sauber, und der Sitz der Traube ließ sich teilweise sogar erkennen.
Da die Brutfreiheit nun sichergestellt war, wurde die Behandlung gegen die Varroamilbe mittels Oxalsäure-Sublimation durchgeführt. Diese Methode hat den großen Vorteil, dass die Bienenstöcke nicht geöffnet werden müssen und die Wintertraube in ihrer Wärmeregulierung kaum gestört wird. Der feine Nebel verteilt sich optimal im Stock und erreicht die Milben, ohne den Bienen zu schaden.
Die erfolgreiche Verteilung des Oxalsäurenebels kann gut anhand des durch alle Ritzen austretenden Nebels erkannt werden.
Zusätzlich ist es wichtig zu erwähnen, dass die Winterruhe für die Bienen eine entscheidende Phase ist, in der sie ihre Energiereserven schonen. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, die Bienenstöcke vor äußeren Störungen zu schützen, um die Wintertraube nicht zu gefährden. Ein gut isolierter und windgeschützter Standort trägt dazu bei, dass die Bienen die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen.




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