
Beitrag von Beatrice Cervinka
Wie viele Hände sind notwendig...
...damit ein Bienenvolk bei einem Imker einziehen kann? Zuallererst braucht es natürlich die Bienen. Honigbienen leben seit etwa 100 Millionen Jahren auf unserem schönen Planeten. Wie viele "Zufälle" braucht es dafür, dass sich Blumen entwickeln, die Blüten hervorbringen, von denen sich Lebewesen ernähren können? Dann braucht es das Wissen um die Bedürfnisse der Bienen und jemanden, der das Handwerk gelernt hat, aus Holz eine Behausung für diese Wesen anfertigen zu können. Es braucht Wege, Verpackungen, Fahrzeuge und Menschen, die den Transport der Bienenbehausung zum Imker vollbringen können. Der Imker selbst braucht zumindest ein Grundwissen über das Leben der Bienen, den richtigen Umgang und die richtige Umgebung für sie. Er wurde von anderen ausgebildet, die den Weg bereits vor ihm gegangen sind, sich ausprobiert haben, gescheitert sind, weitergemacht haben, viele Jahre, um dann ihr Wissen an die Nächsten weitergeben zu können. Es braucht einen Platz irgendwo in der Natur, wo die Bienen sich wohlfühlen und ein Zuhause finden können, meistens auf irgendeinem schönen Grundstück, das jemand mit Geld bezahlt hat, das er für seine Zeit und seine Arbeit im Austausch bekommen hat. Und in diesem besonderen Fall braucht es noch mehr bienenbegeisterte Menschen, die sich wie die Firma Sirius Facilities um den Erhalt unserer Natur bemühen und ebenso einen Teil ihrer erwirtschafteten Gewinne investieren. Es braucht eine Idee im Kopf eines Menschen, der sich denkt: "Warum nicht eine Plattform gründen, wo sich Imker, Firmen, Kunden und andere Bienenbegeisterte finden und vernetzen können?", der ein ganzes Unternehmen wie Hektarnektar dafür aufbaut, in dem wieder Menschen arbeiten, die sich für diese Idee einsetzen. Und ganz zuletzt braucht es noch den zweiten Imker, der bereit ist, einen Teil seiner Bienen an einen völlig Fremden abzugeben, damit dieser Fremde mit dessen Bienen selbst einen Bienenstock aufbauen kann. Ob das gelingt oder nicht, ist wieder abhängig von... Ich glaube, ihr wisst, was ich zum Ausdruck bringen will, oder? Im Angesicht dieser unendlich vielen Faktoren, die dafür verantwortlich sind, dass nächsten Monat neue Bienen bei mir einziehen, sage ich aus tiefstem Herzen Dank an alle, die das möglich machen.
Im April beginnt für Imker die aktive Saison. Die Bienen erwachen aus ihrer Winterruhe, und die ersten warmen Tage locken sie aus dem Bienenstock. Jetzt ist es wichtig, die Völker auf ihre Gesundheit zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie genügend Futter haben, bis die Natur ausreichend Nektar bietet. Auch der Schutz vor der Varroamilbe, einem der größten Feinde der Honigbiene, steht im Fokus. Die Imker bereiten ihre Ausrüstung vor und planen die ersten Kontrollen der Bienenstöcke, um sicherzustellen, dass die Königinnen gesund sind und die Brut gut gedeiht.

Firmenbienen von
Sirius Facilities GmbH