
Beitrag von Birgit Dehncke-Niehaus
Winterbehandlung - alle Jahre wieder...
Gleich nach Weihnachten, am 27. Dezember, habe ich meine Bienen gegen Varroa-Milben behandelt. So eine Varroabehandlung im Winter ist leider oft unumgänglich, da die Bienenvölker während der Winterruhe möglichst frei von Varroamilben sein sollten. Das überprüfe ich durch fortlaufende Kontrollen der „Windeln“. Ist der Milbenfall zu hoch, führe ich die Winterbehandlung durch. Dazu verwende ich Oxalsäure 3,5 %, die von den Bienen recht gut vertragen wird.
Meine Bienenvölker sind gut durch die Saison gekommen. Durch das milde Herbstwetter haben sich starke, in der Traube sitzende Wintervölker gebildet. Vor der Behandlung untersuchte ich alle Bienenvölker auf Brutfreiheit, denn die Oxalsäure wirkt nur direkt auf den Bienen und nicht in der Brut. Oxalsäure kommt als natürlicher Bestandteil zum Beispiel in Rhabarber, Spinat oder Mangold vor. Bei der Varroabehandlung wird sie in Form einer 3,5%igen wässrigen Zuckerlösung auf die Bienen geträufelt. Am zweiten und vierten Tag nach der Behandlung überprüfe ich den Milbenfall, um festzustellen, ob die Behandlung erfolgreich war.
In der Imkerei ist der Dezember eine ruhige Zeit, da die Bienen in der Wintertraube sitzen und kaum Aktivitäten zeigen. Dennoch ist es wichtig, regelmäßig die Beuten auf Schäden zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Völker gut mit Futter versorgt sind. Ein ausreichender Futtervorrat ist entscheidend, damit die Bienen gut durch den Winter kommen.
Auf diesem Weg bedanke ich mich noch einmal bei Sirius Facilities GmbH und Hektar Nektar für diese wundervolle Kooperation im Rahmen von Projekt 2028 zum Wohl der Bienen und der Umwelt. Ich wünsche allen viel Glück, Gesundheit, Frieden und Erfolg für 2023. Liebe Grüße!

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