Winterverluste bei Bienenvölkern – Herausforderungen und Erfolge

Beitrag von Larissa Zachbauer

Winterverluste bei Bienenvölkern – Herausforderungen und Erfolge

Der Winter stellt für Bienenvölker eine harte Bewährungsprobe dar. Viele Imkerinnen und Imker kämpfen jedes Jahr mit hohen Völkerverlusten, die verschiedene Ursachen haben können. Doch es gibt auch Erfolge – etwa durch gezielte Maßnahmen, die das Überleben der Bienen im Winter verbessern.

Warum sterben Bienenvölker im Winter?

Die Hauptursachen für Winterverluste sind:

- Varroamilbe und Viren: Die Varroa destructor ist der größte Feind der Honigbiene. Sie schwächt die Bienen und überträgt gefährliche Viren.

- Futterknappheit: Wenn die Bienen im Herbst nicht genügend Futtervorräte haben oder das Futter nicht erreichbar ist, verhungern sie.

- Schwache Völker: Kleine, geschwächte Völker haben es schwer, die kalten Monate zu überstehen.

- Feuchte und schlechte Witterungsbedingungen: Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Bienenstock kann zur Bildung von Schimmel führen, was den Bienen schadet.

Im März beginnt für Imkerinnen und Imker die Zeit der Vorbereitung auf die kommende Bienensaison. Die Bienen beginnen langsam, aktiver zu werden, und die ersten Reinigungsflüge finden statt. Es ist wichtig, die Völker auf Futterreserven zu überprüfen und gegebenenfalls Futter nachzulegen. Zudem sollten die Beuten auf Schäden kontrolliert und gereinigt werden, um den Bienen einen guten Start in das Frühjahr zu ermöglichen.

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