Work – Work – Work

Beitrag von Elke Müller

Work – Work – Work

Ein Bienenvolk besteht aus seiner Königin. Sie ist die Mutter aller Nachkommen, da sie die Einzige ist, die Eier legen kann. Neben ihr gibt es noch bis zu 40.000 Arbeiterinnen als Töchter und bis zu 1.000 Drohnen als Söhne. Die Anzahl ist abhängig von der Jahreszeit und der Volksgröße.

Heute soll es aber nur um die Arbeiterinnen gehen. 21 Tage nachdem die Königin das Ei gelegt hat, schlüpft die Arbeiterin. Je nachdem, wie alt die Biene ist, führt sie unterschiedliche Arbeiten aus. Anfangs machen sie nur „Innendienst“. Zu Beginn putzen sie die Zellen als Vorbereitung für die nächste Brut. Etwas später fangen sie an, ältere Maden zu füttern, wenn diese danach fragen. Mit der Zeit entwickeln sich die Wachsdrüsen weiter und die Biene kann damit beginnen, Wachs zu produzieren – sie wird somit eine Bauarbeiterin. Nachdem sich ab der dritten Woche die Futtersaft- und Wachsdrüsen zurückbilden, übernehmen die Bienen nun andere Aufgaben. Zunächst werden sie Wächterinnen und bewachen ein Flugloch. Dabei führen sie in immer größeren Kreisen Orientierungsflüge durch. Die letzte Aufgabe ist es, als Flugbienen Nektar zu sammeln. Dabei holen sie auch Pollen und bei Bedarf Wasser und Harz. Nach etwa 5-6 Wochen stirbt eine Sommerbiene. Ihr seht, das Kompliment „du fleißige Biene“ stimmt also absolut.

Im Mai ist die Imkerei besonders arbeitsintensiv, da die Bienenvölker in dieser Zeit stark wachsen und schwärmen können. Schwarmkontrollen sind daher eine wichtige Aufgabe, um zu verhindern, dass ein Teil des Volkes mit einer neuen Königin auszieht. Zudem ist es wichtig, die Honigräume regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu erweitern, damit die Bienen genügend Platz haben, um den gesammelten Nektar zu lagern.

Cushman & Wakefield

Firmenbienen von

Cushman & Wakefield