
Beitrag von Katharina Storp
Bienentransport
Immer wieder kommt es vor, dass Bienen den Standort wechseln. Gründe können zum Beispiel sein, dass der Imker beschlossen hat, zu ertragreicheren Gebieten zu wandern, oder sie werden an einen anderen Imker verkauft. Leider lassen meine Hektarnektar-Bienen noch auf sich warten, aber in der Zwischenzeit sind fünf neue Majestäten in meinen Besitz übergegangen. Diese haben sich übergangsmäßig beim Imkerhof in Salzburg aufgehalten, bis der neue Bienenstand hergerichtet wurde. Dafür habe ich vom Imkereibedarf passende Beutenbock-Füße bestellt, das Holz kam vom hiesigen Sägewerk. Natürlich Lärche für die Langlebigkeit!
Der Transport selbst war recht einfach, denn der Stand ist nur vier Kilometer entfernt. An dem Morgen um 6:00 Uhr, zum Glück war es nicht so heiß, konnte ich die Fluglöcher leicht mit Schaumstoff versperren, dann wurden die Beuten in den Wagen gehoben und zum neuen Stand gebracht. Dort direkt ausgeladen und zum Schluss durften die Bienen natürlich wieder fliegen!
Umsiedlung erfolgreich geglückt!
Ich bin nun stolze Imkerin von zehn Völkern und in freudiger Erwartung auf das elfte! :)
Im Juli steht dann die Honigernte, das Umsiedeln in eine neue Beute und eine Varroa-Behandlung an!
Zusätzliche Information: Im Juni ist es wichtig, die Bienenvölker regelmäßig auf Schwarmtrieb zu kontrollieren, da die Bienen in dieser Zeit besonders aktiv sind. Schwärme entstehen, wenn ein Teil des Volkes mit einer neuen Königin den Bienenstock verlässt, um eine neue Kolonie zu gründen. Dies kann den Honigertrag des verbleibenden Volkes verringern. Daher ist es entscheidend, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um das Schwärmen zu verhindern, wie zum Beispiel das Erweitern der Beuten oder das gezielte Teilen von Völkern.




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