Monatsbericht September – Fütterung, Gesundheit und Brutpflege

Beitrag von Hermann Norden

Monatsbericht September – Fütterung, Gesundheit und Brutpflege

Im September ging es am Bienenstand der Wobau-OH in Eutin vor allem darum, die Völker gut zu füttern und gleichzeitig gegen die Varroamilbe zu schützen. Die Völker haben die erste Futtergabe von 16 kg Flüssigfutter komplett verarbeitet. Bei den regelmäßigen Kontrollen zeigt sich ein sehr gutes Bild: Die Bienen sind flink unterwegs und fliegen kräftig ein und aus. Sehr schön ist auch, dass alle Völker reichlich Pollen in verschiedenen Farben eintragen. Das ist für den Imker der Wobau-OH das beste Zeichen, dass die Königinnen weiterhin fleißig brüten. Hier achtet der Imker der Wobau-OH besonders darauf, dass das Brutnest durch die Fütterung nicht verhonigt. Es ist wichtig, dass die Waben nicht komplett mit Futter zugesteckt werden, damit die Bienen noch genug Platz haben, um die wichtigen Winterbienen aufzuziehen. Das milde Wetter mit bis zu 25 °C tagsüber hilft dabei enorm – die Bienen nutzen die Sonnentage sogar noch, um etwas Honigtau einzusammeln. Damit die Völker gesund in den Winter gehen, wird auch der Varroaschutz konsequent fortgeführt. Nach dem Einsatz der mit Thymol getränkten Streifen und der 14-tägigen Grundbehandlung gab es jetzt noch eine kurze Behandlung mit 100 ml Ameisensäure über den Verdunster. So werden auch die restlichen Milben wirksam erfasst. Der Imker der Wobau-OH behält die Bienen weiterhin genau im Blick, kontrolliert den Gemüllabfall und wiegt die Beuten regelmäßig. Je nach Wetterlage folgt bald die zweite Fütterung – entweder flüssig oder als Futterteig –, damit die Vorräte für den Winter vollständig sind.

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