Eine heisse Sache.

Beitrag von Stoffi timmermann

Eine heisse Sache.

Wie schon öfter geschrieben, soll man die Bienen jetzt im Winter so wenig wie möglich stören – langweilig wird dem Imker trotzdem nicht. Eigentlich hätte ich das schon viel früher machen sollen, aber ich habe den Januar genutzt, um alte Mittelwände einzuschmelzen. Mittelwände sind die Wachsplatten, die den Bienen eine "Starthilfe" geben, damit sie diese schneller ausbauen und hoffentlich schneller Honig einlagern, aber auch, um genug Waben zum Brüten zu haben. Je älter die Waben, desto dunkler werden sie. Es bleibt immer ein Rest der Larven übrig. Am Ende der Saison schmilzt man die dunklen Brutwaben ein. Die hellen, unbebrüteten Honigwaben kann man dann im nächsten Jahr als Brutwaben verwenden. So ist das ein Kreislauf. Die eingeschmolzenen Mittelwände werden gereinigt und gelagert. Wenn man genug zusammen hat, kann man sie zu neuen Mittelwänden umarbeiten lassen – so entsteht hoffentlich ein geschlossener Kreislauf. Der Vorteil: Ein Großteil dieser Arbeit kann "indoor" gemacht werden.

Zusätzlich ist es im Januar wichtig, die Bienenstöcke auf ausreichende Futtervorräte zu überprüfen. In dieser Jahreszeit sind die Bienen auf ihre Vorräte angewiesen, da sie aufgrund der Kälte nicht nach draußen fliegen können, um Nahrung zu sammeln. Ein Mangel an Futter kann zu einem Bienensterben führen. Daher ist es ratsam, regelmäßig das Gewicht der Bienenstöcke zu kontrollieren und bei Bedarf Futter zuzufüttern.

Eine heisse Sache. Bild 1
Eine heisse Sache. Bild 2
Eine heisse Sache. Bild 3
Eine heisse Sache. Bild 4
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