
Beitrag von Katharina Storp
Es läuft nicht immer glatt
Mit Bedauern musste ich feststellen, dass unsere Arcotel-Bienen nicht mit ihrer Königin zufrieden waren. Bei einer Durchsicht war keine Spur von ihr zu finden. Zusammen mit meinem Imkerpaten haben wir versucht, eine neue Königin beizugeben, was leider nicht funktioniert hat, ebenso wenig wie das Zusetzen frischer Brut aus einer Miniplus-Beute in der Hoffnung, dass sie sich daraus eine neue ziehen. Da die Volksstärke immer weiter abnahm, haben wir uns dazu entschieden, die wenigen verbleibenden Bienen in ein Volk aus einer Miniplus-Beute einzugliedern. Die Bienen wurden abgekehrt und die Miniplus-Zargen in die große Dadant-Beute gesteckt. So sah es von außen für die Arcotel-Bienen noch alles aus wie früher. Nur wenn sie durch das Flugloch gehen, werden sie jetzt von den Wächterbienen der kleinen Beute begrüßt und willkommen geheißen. Da wir noch ein paar Futterwaben im Kleinformat übrig hatten, haben wir diese auf die bestehenden Zargen draufgestapelt, und so entstand dann auch der „Schiefe Turm von Biesa“.
Jetzt überlegen wir noch, je nachdem wie sich das Volk entwickelt, ob sie in der „kleinen Wohnung“ überwintern werden oder wieder zurück in ihr Arcotel-Hotel ziehen dürfen. Das entscheidet sich dann in den nächsten Tagen!
Im August ist es besonders wichtig, die Bienen auf den Winter vorzubereiten. Dazu gehört, die Varroamilbe zu bekämpfen, die eine der größten Bedrohungen für Bienenvölker darstellt. Eine effektive Behandlung kann den Bienen helfen, stark und gesund in die kalte Jahreszeit zu gehen.



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