Winterruhe, oder ein Winter wie früher
Temperaturen unter Null, und das über eine lange Zeit. Der Neusiedlersee ist zugefroren, man kann eislaufen. Auch die Alte Donau ist zugefroren. Das war meines Wissens 2017 das letzte Mal der Fall. Für die Natur ist das gut. Viele Insektenschädlinge, die in den oberen Erdschichten überwintern, setzt die Kälte zu, und sie erfrieren. Für die Bienen im Stock bedeutet es, dass sie mehr heizen müssen und dadurch etwas mehr Energie, also Futter, verbrauchen. Die Königin hat ihre Bruttätigkeit fast eingestellt. Für Imker ist am Bienenstock nicht viel zu tun. Fluglöcher von Schnee und toten Bienen befreien und abschätzen, ob sich der natürliche Totenfall der Bienen in normalem Maß bewegt. Auch eine Varroakontrolle nach der Behandlung ist sehr sinnvoll, um zu überprüfen, ob die Behandlung erfolgreich war.
Im Januar ist es wichtig, die Bienenstöcke regelmäßig auf Schäden durch Kälte oder Feuchtigkeit zu überprüfen. Eine gute Isolierung kann helfen, den Wärmeverlust zu minimieren und den Futterverbrauch zu reduzieren. Zudem ist es ratsam, die Futtervorräte zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass die Bienen bis zum Frühling ausreichend versorgt sind.
